Ich bin verliebt, ich darf das! – Jessica Topper

„Das ist so ziemlich das Gestörteste, was jemals jemand für mich getan hat. Und das Süßeste.“ Ich kicherte. „Danke,Vegas.“ „Gern geschehen, Hawaii.“

(Quelle: „Ich bin verliebt, ich darf das!“ Blanvalet Verlag)

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Zum Buch…

Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 20.06.16

Seitenzahl: 544 Seiten

Preis: TB 8,99 / Ebook 7,99

Klappentext…

Laney Hudson hat kein Glück in der Liebe. Ihre durchgeknallte Mutter hingegen heiratet bereits zum dritten Mal. Und Laney hat die Aufgabe, das Brautkleid wohlbehalten von New York nach Hawaii zu bringen. Doch bald hat Laney noch mehr Ärger im Gepäck als nur den überdimensionalen Traum in Weiß: Sie steckt in Chicago fest und kann mit Müh und Not das letzte Hotelzimmer in der Stadt ergattern, das sie sich mit ihrem nervigen Sitznachbarn Noah teilen muss. Gezwungenermaßen kommen die beiden sich näher, und siehe da: Sie scheinen wie füreinander geschaffen. Blöd nur, dass Noah eigentlich auf dem Weg zu seiner eigenen Hochzeit ist …

 (Quelle: Ich bin verliebt, ich darf das! Blanvalet Verlag)

Meine Meinung…

Nach langer Zeit hatte ich mal wieder Lust auf eine locker-leichte Liebesgeschichte, die gut -mal so zwischendurch- zu lesen ist. Nach einer kurzen Internetrecherche bin ich dann auf dieses Schätzchen gestoßen. Der Klappentext weckte mein Interesse sofort, was an der Grundstory selbst lag. Diese basiert nämlich auf einem Missverständnis, was verworrener nicht sein könnte.

Ich beginne mit dem Titel und dem Cover. Meiner Meinung nach passt weder das eine noch das andere zum eigentlichen Inhalt des Buches, was ich sehr schade finde. In den Titel kann vielleicht noch etwas hineininterpretiert werden, das Cover hat den Inhalt jedoch meilenweit verfehlt.

Laney und Noah, die Handlungsträger dieser Geschichte, lernen sich vor dem Check-In am Flughafen kennen. Wie schon im Klappentext erwähnt trägt Laney die ehrenvolle Aufgabe, das Hochzeitskleid ihrer Mutter unbeschadet von New York nach Hawaii zu bringen.

Laneys und Noahs Beziehung beruht auf einem Missverständnis, welches nur schwer zu beseitigen ist. Dieses Missverständnis verursacht Wirrungen und Knoten, welche die Geschichte logisch und interessant macht. Trotz einigen Längen, die ich bedauerlicherweise während des Lesens bemerkt habe, ist die Geschichte spannend und interessant gestaltet.

Das Buch überzeugte mich mit einem humorvollen und ausgestalteten Schreibstil, der an Witz und Ironie kaum zu überbieten ist. Jessica Topper beschreibt die beiden Protagonisten witzig und humorvoll, sodass ich immer wieder schmunzeln oder sogar laut lachen musste.

Immer wieder sind Rückblenden in das Buch eingebaut, die Laneys oder Noahs Vergangenheit beleuchten. Anfangs war ich von diesen Rückblenden etwas verwirrt, und es fiel mir schwer, Gegenwart und Vergangenheit voneinander zu unterscheiden. Im Verlaufe des Buches fiel mir das Verstehen jedoch zusehend leichter. Durch diese Retrospektiven konnte ich die Handlungsträger besser kennenlernen und mich so leichter mit ihnen identifizieren.

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Laney lebt als arbeitslose Comiczeichnerin in New York und hat von ihrer Mutter die Aufgabe bekommen, ihr Hochzeitskleid von New York nach Hawaii zu bringen, da sie dort heiraten möchte. Schon früh haben andere Menschen ihr weisgemacht, das sie nichts wert sei und es nie zu etwas bringen wird. Nicht zuletzt deswegen, beginnt sie, in Selbstzweifeln zu ertrinken. Sie hat einen schrecklichen Schicksalsschlag nie verarbeiten können und hat generell viele Probleme in ihrem Leben, die sie belasten. Trotz all dieser Problematiken hat sie ihren Humor nie verloren und begegnet ihren Mitmenschen offen und schlagfertig.

Noah ist auf dem Weg zu seiner Hochzeit, als er am Flughafen auf Laney trifft. Er ist sehr unglücklich über die Tatsache, dass er eine Frau heiraten wird, die er nicht liebt. Während des gesamten Buches wirkt er etwas verloren, weiß aber insgeheim schon lange, dass er etwas ändern muss.

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Zwischendurch war ich immer wieder leicht verzweifelt, da viele unerwartete Wendungen die Geschichte verkomplizierten, obwohl ich so auf ein Happy End gehofft hatte. Was uns Jessica Topper letzten Endes gezaubert hat, müsst ihr natürlich selber lesen…

 

Fazit…

„Ich bin verliebt, ich darf das“ ist eine wunderschöne Geschichte über Mut, die Tatsache, dass es wichtig ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und sich selbst zu lieben. Dabei wird der Leser behutsam mit schwierigen Themen vertraut gemacht und hat dennoch viele Gelegenheiten, laut loszuprusten. Obwohl ich mit dem Einstieg in das Buch anfänglich ein wenig auf Kriegsfuß stand, habe ich am Ende mit ihm eine mehr als wohlwollende Friedenspfeife rauchen können.

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Ich vergebe wunderschöne 4/5 Flamingos! ♥

 

♥ Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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